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Jahresübersicht 2008

Auszüge aus der Elternabendrede 2008

Wie auch schon in den Jahren davor veranstalteten wir an einem Wochenende im November die „Kooperation-Süd“, ein Gruppenleiterwochenende zusammen mit dem Pfadfinderbund Horizonte und der Pfadfinderschaft Süddeutschland. Letztes Jahr fand diese auch in München statt und wurde von uns geplant und durchgeführt. Das Wochenende stand ganz im Zeichen von Sherlock  Holmes und den Geheimdiensten unserer Welt. Denn die Sippen- und Meutenführer zogen als Agenten mit GPS-Geräten bewaffnet durch München und mussten kniffelige Aufgaben lösen und Verdächtige verfolgen.

Natürlich fand auch wieder pünktlich zur Wintersonnwende unser Winterthing am Schliersee statt. Dort konnten wir tagsüber auf unseren Skiern über die Piste heizen und am Thing dann Halstücher verleihen und somit neue Pfadfinder in unserer Gemeinschaft aufnehmen. Außerdem wurden auch noch alle Aktionen bis zum nächsten Thing beschlossen.

In der kalten Jahreszeit, in der ja nicht so viele Fahrten und Lager gemacht werden, gab es einige Aktionen an unserm Pfadfinderheim, der Bärenburg, die von der damaligen Pfadfindersippe organisiert wurden –  wie ein Casinoabend und ein Bärenburg-Kino.

Erfreulicherweise konnten wir letztes Jahr zum Winterthing im Allgäu neun neue Halstuchträger in unseren Kreis aufnehmen.

Auch unsere alljährliche Gruppenleiterschulung fand in der ersten Osterferienwoche im Schwarzwald statt. Zusammen mit dem Pfadfinderbund Horizonte bilden wir dort die zukünftigen Führer unseres Stammes aus und geben ihnen das richtige –  ich würde sagen „Werkzeug“ – mit, um eine Gruppe erfolgreich zu leiten.

Im Anschluss an die Schulung sind die Sippen auf Osterfahrt ins Allgäu aufgebrochen. Dort musste jede Sippe Wind und Wetter trotzen und ausgeklügelte Aufgaben erledigen, die ihnen die Rover unseres Stammes vorbereitet hatten. Aber alle Sippen waren erfolgreich und sind ohne Frostbeulen zurückgekehrt.

Als die Temperaturen im Land schon wohlig warm waren, ging es für den Stamm in den Ostharz. Dort im wunderschönen Tal der Schwarza, wo der Bergbau zu Hause ist, machten wir eine Woche Stammes-Pfingstlager. Es war ein abwechslungsreiches Lager. Wir erkundeten die Gegend. Dabei machten wir einen Ausflug mit der berühmten Harzer-Schmalspurbahn, stürmten die Burg Falkenstein und besuchten ein Bergbaumuseum. Aber auch unsere pfadfinderischen Fähigkeiten setzten wir ein und errichteten Lagerbauten, wie ein Lagertor, verschiedene Hütten, in denen dann die Sippen auch nächtigten und vieles mehr.

In den Sommerferien machten sich dieses Jahr alle Stufen getrennt auf den Weg. So verschlug es unsere Jungpfadfinder mit dem Fahrrad an den Bodensee. Dort machten sie auf der österreichischen Seite ein paar Tage Lager und auf dem Heimweg noch einen gemeinsamen Zwischenstopp in Ravensburg. Die Pfadfinderstufe machte eine Fahrt nach Polen, ihre erste Station war Warschau. In der mittlerweile sehr westlichen Hauptstadt Polens stellten sie sich auf die hiesige Kultur ein bevor es für die Pfadfinder in die polnische Wildnis ging. Im letzten Urwald Europas, der Masurischen Seenplatte erkundeten die Pfadfinder mit Kanus ein wahres Naturparadies. Nach den drei Wochen wollten sie fast nicht mehr zurück – so begeistert waren alle von Land und Leuten. Und die Sippe unserer Meutenführer, die Scholaren, blieben im Bayerischen und machten eine Tour von Kochel zum Walchensee, an der Zugspitze vorbei, nach Garmisch und zum Schliersee. Sie hatten zwar mit Abstand die kostengünstigste Fahrt, haben aber in unserer Bayerischen Heimat jede Menge erlebt und unsere Kultur und Natur besser kennengelernt. Frei nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Nahe ist so schön.“

Kurz nach den Sommerferien veranstalteten wir auch unseren alljährlichen Tag der offenen Tür, der sich mit den Jahren schon zu einer festen Institution in unserem Stamm entwickelt hat. Es ist ein netter Nachmittag für Eltern, Freunde, Nachbarn, Interessierte und Pfadfinder und ganz nebenbei fallen auch noch ein paar neue Wölflinge oder Pfadfinder ab.

Im nächsten Jahr soll es genau so abwechslungsreich weitergehen. Neben einem bundesübergreifenden Pfingstlager in Schwäbisch Hall ist eine Sommerfahrt für die Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover in die Umgebung des Mont Blanc geplant.

Sonja - Stammesführerin

 

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